Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Die Sache mit den guten Vorsätzen

Das neue Jahr steht vor der Tür. Für Viele ist der Jahreswechsel der ideale Zeitpunkt für gute Vorsätze. Ich persönlich stehe mit guten Vorsätzen zum Jahreswechsel ein wenig auf dem Kriegsfuß. Ich fasse keine guten Vorsätze fürs neue Jahr – und das ganz bewusst. Vorsätze sollte man fassen, wenn sie anstehen und nicht, wenn der Kalender einem sagt, dass es Zeit dafür ist. Versteht mich bitte nicht falsch! Ich finde gute Vorsätze etwas ganz Wichtiges. Denn, wenn wir keine Ziele mehr haben, wohin wollen wir gehen? Wir alle brauchen Ziele und somit Vorsätze. Doch warum müssen wir diese ausgerechnet immer zum Jahreswechsel fassen?


Die TOP 5 der guten Vorsätze zum neuen Jahr

Die TOP5 der guten Vorsätze

Wenn ihr endlich mit dem Rauchen aufhören wollt, dann finde ich das bewundernswert. Stefan hat, als wir uns gerade kennengelernt haben, aufgehört zu rauchen. Ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie schwer es ist eine solche Gewohnheit und Sucht abzulegen. Aber er hat es geschafft – von bis zu 2 Päckchen am Tag auf keine einzige Zigarette mehr. Dafür hat es keinen Jahreswechsel gebraucht, sondern ein paar Verabredungen mit mir.

Oder wenn ihr gerade das Gefühl habt, dass ihr gern ein paar Kilo verlieren wollt, weil ihr euch einfach nicht mehr wohl in eurem Körper fühlt. Dann macht das, egal, ob gerade das neue Jahr ansteht oder Weight Watchers eine 50%-Aktion hat. Macht es genau dann, wenn euer Wohlfühlgewicht (und bitte nur das und nicht die Meinung der anderen) euch zeigen, dass es Zeit dafür ist.

Generell haben die in der Grafik genannten guten Vorsätze ein großes Problem: Sie sind viel zu allgemein gehalten und wenig verpflichtend. Ich verrate euch, was ihr bei euren guten Vorsätzen beachten müsst, damit die Chance steigt, dass ihr sie auch tatsächlich realisiert bekommt.


So klappt es mit euren guten Vorsätzen zum neuen Jahr

5 Tipps: So klappt es mit den guten Vorsätzen

Formuliert eure Ziele ganz konkret

Nehmt euch nicht einfach nur vor abzunehmen. Sondern formuliert ganz konkret wie viel ihr bis wann abnehmen möchtet. Wenn möglich ergänzt euer Ziel auch gleich mit den konkreten Maßnahmen, wie ihr das Ziel erreichen wollt. Ein konkret formulierter Vorsatz wäre: Ich möchte bis zum Juni 5 Kilo abnehmen. Dafür werde ich dreimal die Woche ins Fitnessstudio gehen und meine Ernährung mit dem XY-Programm umstellen.

Setzt euch realistische Ziele

Nehmt euch nicht zu viel auf einmal vor. Wenn ihr mehrere Ziele habt, nehmt euch zunächst nur eines vor. Das nächste Ziel folgt dann im Anschluss. Achtet bei eurem Ziel darauf, dass es euch nicht überfordert. Es darf anstrengend sein, aber es muss auch machbar bleiben. Und das auch in einer Frequenz, die ihr in eurem Alltag stemmen könnt. Als Mutter ist es einfach unrealistisch 10 Kilo in 3 Monaten abzunehmen. Es sei denn ihr seid bereit ein tägliches intensives Fitnessprogramm zu absolvieren und euch bei der Ernährung keine Verfehlungen mehr zu leisten.

Schafft Verbindlichkeit bei euren Vorsätzen

Wenn ihr eure Ziele schriftlich festhaltet, entsteht ein Gefühl der Verpflichtung euch selbst gegenüber. Lasst euch durch kleine Zettel am Arbeitsplatz oder Kühlschrank an eure Vorsätze erinnern. Erzählt eurer Familie oder euren Freunden von eurem Vorsatz. Auch dies schafft Verbindlichkeit. Denn wer möchte am Ende schon gern gestehen, dass er seinen guten Vorsatz nicht in die Tat umsetzen konnte. Wenn ihr euch Gleichgesinnte sucht, können diese euch unterstützen, wenn ihr mal in einem Motivationstief steckt.

Träume von deinem Erfolg

Stell dir deinen Erfolg ganz konkret vor. Was passiert, wenn du dein Ziel erreicht hast? Wie wirst du dich zum Beispiel fühlen, wenn du nicht mehr rauchst? Oder welches tolle Kleid wirst du anziehen, wenn du die vorgenommenen 5 Kilo abgenommen hast? Je konkreter deine Vorstellung ist, desto mehr Kraft kannst du aus ihr schöpfen, wenn du mal in einem Motivationstief steckst.

Plane Misserfolge ein

Der wohl wichtigste Punkt aber ist: Plane Rückschläge ein. Such dir jemanden, der dir Halt und Zuspruch gibt, wenn du mal schwach zu werden drohst: Der Arbeitskollege, der dir in stressigen Situationen einen Kaugummi statt einer Zigarette anbietet; die Freundin, die dich vom Sofa ins Fitnessstudio schleift, wenn du keine Lust hast… Aber auch wenn du während deiner Diät mal zu einem Stück Torte gegriffen hast, ist das nicht schlimm! Wirf deswegen auf keinen Fall gleich deinen ganzen Vorsatz über den Haufen. Du hast doch schon so viel erreicht! Es wäre schade, wenn du jetzt aufgibst.

Last but not least

Belohne dich für deine Erfolge! Aber wähle die Belohnung mit Bedacht aus: Es ist sicherlich wenig sinnvoll sich bei einer Diät mit einer Tafel Schokolade für die abgenommenen Kilos zu belohnen. Aber wie wäre es mit dem Kleid eine Nummer kleiner?


Gute Vorsätze zum neuen Jahr für Mütter und Väter

5 gute Vorsätze für Mütter und Väter

Gönnt euch täglich eine kleine Auszeit

Nehmt euch täglich eine kleine Auszeit für euch selbst. Stellt euch fünf Minuten länger unter die Dusche; setzt euch mit einer Tasse auf die Gartenbank und lasst euch die Sonne ins Gesicht scheinen; geht eine Runde Joggen; blättert auf dem Sofa durch eine Zeitschrift und trinkt dabei eine Tasse Tee… Es muss nicht lang sein, aber nehmt euch täglich ein paar Minuten nur für euch. Keine Angst: Der Abwasch und die Wäsche warten auf euch.

Geht einmal im Monat mit eurem Partner aus

Wir haben in den letzten Wochen genau darauf hin “gearbeitet”. In den letzten Monaten haben die Mädels immer häufiger bei Oma und Opa verbracht und sich dort immer mehr daheim gefühlt. Letzte Woche hat es dann zum ersten Mal geklappt: Beide haben bei Oma und Opa geschlafen. Nach 8 Jahren haben wir nun endlich wieder die Möglichkeit auszugehen. Und das werden wir im kommenden Jahr einmal im Monat machen! Was freuen wir uns wieder darauf gemeinsam einen guten Film im Kino zu sehen, in der Therme zu entspannen oder leckeres Essen zu genießen. Rückblickend würde ich darauf keine 8 Jahre mehr verzichten wollen! Nehmt euch daher von Beginn an die Zeit für gemeinsame Abende – und zwar nicht daheim. Wenn ihr dabei von Beginn an auf die Unterstützung von Oma und Opa, Freunden oder einem Babysitter zurückgreift, gewöhnen sich eure Kids daran und es wird für sie selbstverständlich sein.

Hört auf, perfekt sein zu wollen

Gerade wir Mütter haben ja oft den Anspruch, dass wir immer perfekt sein müssen. Aber, wofür? Muss die Wohnung wirklich glänzen, damit wir uns wohlfühlen? Muss die Präsentation auf Arbeit tatsächlich einen Tag früher abgegeben werden, damit wir allen zeigen, dass wir in unserem Job gut sind? Müssen wir unsere Emotionen immer kontrollieren, damit wir von allen geliebt werden? Wirklich wichtig sind doch nur die Menschen, die uns lieben, egal, wie unperfekt wir gerade sind. Ich selbst ertappe mich oft dabei, wie ich mich selbst zerfleische, weil ich in meinen Augen mal wieder versagt habe. Aber habe ich das wirklich? Oder bin ich nicht viel mehr viel zu selbstkritisch? Natürlich ist es richtig, dass man sich und sein Verhalten hinterfragt und durchaus auch daraus lernt und manchmal auch an sich arbeitet. Aber wir müssen nicht perfekt sein! Erst recht nicht für die Menschen, die uns lieben!

Genießt die kleinen Momente

Mir selbst geht es oft so, dass ich den großen Ereignissen des Jahres viel zu sehr entgegenfiebere: der Sommerurlaub, die Einschulung, die Geburtstage, Weihnachten… Leider sind diese Ereignisse immer viel zu schnell wieder vorüber oder laufen leider nicht so ab, wie ich es mir vorgestellt habe. Wäre es daher nicht viel wichtiger, die kleinen Momente zu genießen!? Wenn sich Sonntagmorgen alle im Elternbett treffen, um gemeinsam zu kuscheln und zu klönen. Wenn die Mädels voller Leidenschaft mit ihrer neuen Matschküche spielen. Wenn die Große trotz aller Angst das Seepferdchen schafft. Wenn die Kleine ganz stolz ihr gerade mit Eifer gestaltetes Kunstwerk präsentiert. Wenn dir beide Kinder kurz vorm Einschlafen sagen, wie lieb sie dich haben. Lasst uns genau diese ganz alltäglichen Momente viel mehr genießen!

Nehmt euch Zeit für eure Gesundheit

Hier muss ich mich ebenfalls an meine eigene Nase fassen! Einige Arzttermine nehme ich regelmäßig wahr, andere lasse ich leider schleifen. Eine notwendige Fuß-OP schiebe ich schon Jahre vor mir her. Es finden sich aber auch immer wieder gute Ausreden, warum es gerade nicht passt. Aber soll ich euch was verraten: Es passt nie! Wir sollten uns dennoch die Zeit für unsere Gesundheit nehmen. Denn nur, wenn es uns auch wirklich gut geht, können wir für unsere Lieben und unsere Projekte 100% da sein. Ich beginne das neue Jahr, indem ich mich um meine Fuß-OP kümmere. Das ist mein erster Schritt…


Eine Alternative zu den guten Vorsätzen

Eine wundervolle Alternative zu den guten Vorsätzen finde ich das Wort des Jahres von der lieben Tanja von Zuckersüße Äpfel. Sie geht jedes Jahr zum Jahresende in sich und denkt darüber nach, welche Herausforderungen im kommenden Jahr auf sie warten. Und dann sucht sie nach einem Wort, welches sie durch das nächste Jahr begleiten und für ihre Vorhaben stärken wird. Ein Wort und dessen Bedeutung, welches uns stärkt! Eine wunderbare Vorstellung, oder? Vielleicht wird das ja mein Vorsatz fürs neue Jahr: Ich nehme mir im Januar die Zeit, ein solches Wort für mich zu finden…


Fasst ihr euch einen guten Vorsatz fürs neue Jahr, wünsche ich euch viel Kraft euer Ziel zu erreichen. Genießt den Weg dahin ebenso, wie das Ziel selbst! Findet ihr euer Wort des Jahres, wünsche ich euch, dass es euch bei all euren Vorhaben begleitet und stärkt! Egal, ob ihr einen Vorsatz fast, das Wort des Jahres für euch sucht oder nichts von beidem: Genießt das kommende Jahr und macht das Beste aus den 365 Chancen die sich euch bieten!

Herzlichst, eure Doreen

Und nun interessiert mich: Wie ist das bei euch mit den guten Vorsätzen? Fasst ihr welche pünktlich zum Jahreswechsel? Was habt ihr euch fürs neue Jahr vorgenommen?

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