Unser Monatsrückblick November

Unser November: der Herbst geht, der Advent kommt

Gestartet mit spätsommerlichen Temperaturen, hat sich der November zum Ende hin tatsächlich von seiner herbstlichen Seite gezeigt und nun den Staffelstab an den weihnachtlichen Dezember übergeben. Kommt, lasst uns zurückblicken, welche Erlebnisse der November uns beschert hat:

Nochmal Herbstsonne tanken: Beim Reiten

Jedes Mal beim Reiten dachte ich: Das war jetzt aber vermutlich das letzte Mal, dass wir mit dem Wetter so viel Glück hatten. Und fast jedes Mal hatten wir wieder Glück und ich konnte bei strahlendem Sonnenschein unserer Große beim Reiten zuschauen. Wisst ihr, wann mich der Stolz am meisten packt? Nicht, wenn sie perfekt eine Übung absolviert hat. Nein! Am meisten beeindruckt es mich, wenn sie sich durchbeist, wenn es mal gerade nicht so klappt.

Unsere Große beim Reiten

Ihr Pony hat manchmal seinen ganz eigenen Kopf. Und ehrlich: ich hätte schon so manches mal vor Wut geheult. Wenn das Pony wieder genau das Gegenteil von dem macht, was der Trainer will. Aber sie beist die Zähne zusammen und gibt nicht auf. Sie lässt sich von ihrem Trainer Ratschläge geben, nimmt sie an und setzt sie direkt um. Das ist für sie nicht einfach, denn sie ist weniger ein Gefühlsmensch, sondern mehr ein Analytiker. Zum Reiten aber braucht sie auch das Gefühl für ihr Pony. Und für mich ist es schön zu sehen, wie sie daran arbeitet und den Ehrgeiz hat, dass sie mit ihrem Pony eine Einheit wird.

Und nun hat uns tatsächlich das Herbstwetter auch beim Reiten erwischt. Am letzten Freitag war der Himmel regenverhangen und dunkel. Aber wenigstens hat es während der Reitstunde nicht geregnet…

Stempel müssen nicht gekauf sein: Wir probieren Kartoffeldruck

Heute gibt es ja Stempel in allen Varianten und auch wir haben eine ganze Schublade voll damit. Als Kind hatte ich vielleicht einen Stempel in meinem Postspiel und ein paar Wenige mit kindlichen Motiven. Aber am liebsten habe ich als Kind mit Kartoffeln gestempelt. Wir haben das wirklich häufig gemacht. Heute ist das ja irgendwie in Vergessenheit geraten. Daher haben wir es nun auch mal mit unseren Mädels gemacht. Ich frage mich, warum ich darauf nicht schon viel früher gekommen bin. Manchmal ist Einfachheit einfach doch das Beste. Die Mädels hatten so viel Spaß dabei, dass wir das unbedingt mal wieder machen müssen. Vielleicht bedrucken wir dann mal Taschen, Kissenbezüge…

Wir machen Karten mit Kartoffeldruck

Und währen die Kleine noch mit den Kartoffeln stempelte, kam die Große auf die Idee, dass man sich doch auch aus Moosgummi prima Stempel selbst basteln könnte. Also ich würde mich über eine solche Karte zum nächsten Muttertag oder Geburtstag freuen!

Stempel aus Moosgummi - ganz einfach selbstgemacht

Es wird glamourös: Glitzerzapfen und -eichelhütchen

Man kann die Dekoration für den Adventskranz oder die Weihnachtstafel natürlich kaufen. Man kann aber auch selbst kreativ werden und aus Naturmaterialien und etwas Glitzer ganz einfach selbst kleine Glanzpunkte schaffen. Alles was ihr dafür tun müsst: Sammelt beim nächsten Waldspaziergang einfach ein paar, Tannenzapfen, Eicheln und Eichelhütchen. Wieder daheim bestreicht ihr sie mit Flüssigkleber und streut etwas Glitzer darüber. Lasst alles trocknen und fertig ist eure Glitzerdeko.

Tannenzapfen und Eichelhütchen mit Glitzer verziert

Wir basteln Weihnachtsschmuck: Anhänger aus Fimo

Jedes Jahr basteln wir neue Weihnachtsbaumanhäner, so dass unsere Weihnachtsbaumdekoration über die Jahre immer weiter anwächst. In diesem Jahr haben wir uns für Anhänger aus Fimo entschieden. Ich schreibe hier gar nicht so viel darüber, denn es gibt ja bereits einen ausführlichen Kreativtipp hierzu.

Wir basteln Fimo-Anhänger für den Weihnachtsbaum

Nur noch unser Schlafensgast: Unsere Lilli

Lilli – wer ist das? Nein im Ernst: Unserer Lilii geht es hervorragend. Sie entdeckt die Welt – und das immer weiter von unserem Grundstück entfernt und immer länger unterwegs. Inzwischen hat sie sogar schon eine ganze Nacht draußen verbracht. Was habe ich mir Sorgen gemacht. Aber am nächsten Morgen kam sie, als wäre nichts gewesen, hat sich den Magen vollgeschlagen und dann im Kratzbaum den gesamten Vormittag verschlafen. Überhaupt kommt sie gefühlt nur noch zum Fressen und Schlafen. Jeden Morgen steht sie halb sieben maunzend vor meinem Bett und macht mir unmissverständlich klar, dass sie raus will.

Unsere Katze Lilli beim Schlafen

Und das soll sie natürlich auch. Für uns war ja von Anfang an wichtig, dass Lilli eine Freigängerin wird. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich mir immer ein wenig Sorgen mache, wenn sie länger nicht auftaucht. Da muss ich wohl noch ein wenig loslassen lernen. In wenigen Tagen wird sie kastriert und dann müssen wir uns auch in diesem Punkt keine Gedanken mehr machen.

Unser Herbst-Ritual: Die Hirsche füttern

In den letzten Jahren hat sich bei uns ein Herbstritual entwickelt. Nachdem das Kastanienbasteln vorüber ist und die Kastanien langsam ihren Glanz verlieren, verfüttern wir sie an die Hirsche. Wir haben ein großes weitläufiges Gehege mit wirklich tollen Hirschen bei uns im Ort. Und diese freuen sich immer, wenn sie mal nicht nur mit Brotresten gefüttert werden, sondern mit leckeren Kastanien. Seht ihr dieses Geweih!? Ist das nicht beeindruckend!? Unsere Mädels zeigen auch immer erstmal großen Respekt. Aber mit jeder gefütterten Kastanie werden sie zutraulicher – also die Mädels, die Hirsche sind es ohnehin schon…

Wir füttern Hirsche mit Kastanien

Wenig Schlaf, viel Spaß: Die Geburtstags-Übernachtungs-Party

Das Highlight im November war definitv der Geburtstag unserer Großen. Sie hatte sich in diesem Jahr eine Geburtstags-Übernachtungs-Party gewünscht. Ja, das war anstrengend, aber auch wunderschön! Warum? Das verraten wir euch in unserem Geburtstagsbeitrag.

Unsere Große feiert ihren 9. Geburtstag

In der Weihnachtsbäckerei: Die ersten Plätzchen des Jahres

Endlich liegt wieder Plätzchenduft in der Luft! Was wäre die Weihnachtszeit ohne Lebkuchen und Plätzchen. Auch wenn die Supermärkte inzwischen bereits im Sommer die Lebkuchen in die Regale packen, gibt es bei uns eine von mir gesetzte Regel: Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen gibt es frühestens eine Woche vor dem ersten Advent. Eigentlich erst zum ersten Advent, aber bei drei gegen einen, habe ich mich inzwischen auf diesen Kompromiss eingelassen. Früher darf es aber wirklich nicht sein, denn ein wenig Vorfreude auf die Weihnachtszeit gehört doch auch dazu, oder? Wie ist das bei euch?

Wir backen Weihnachtsplätzchen

Nach dem Geburtstag der Großen haben wir dann also unsere Weihnachtsbäckerei eröffnet und die ersten Weihnachtsplätzchen des Jahres gebacken. Da für unsere Mädels das Verzieren einfach das Schönste am Plätzchenbacken ist, haben wir mit Butterplätzchen begonnen. Mal sehen, welche dieses Jahr noch folgen…

Es wird weihnachtlich: Unsere Weihnachtsdeko hält Einzug

In diesem Jahr wollte irgendwie so gar keine Weihnachtsstimmung bei mir aufkommen. Ob es an den spätsommerlichen Temperaturen lag, die wir ja bis in den November hinein hatten? Egal, der erste Advent stand vor der Tür und so wurden die Weihnachtskisten aus dem Keller geholt und wir haben begonnen zu dekorieren. Und was soll ich sagen: Mit jeder Ecke, die dekoriert worden ist, stieg meine Weihnachtsstimmung. Inzwischen bin ich voll und ganz im Weihnachtsmodus und freue mich nun auf die besinnliche Weihnachtszeit mit meinen Lieben.

Unsere diesjährige Weihnachtsdeko

Auf dem Foto oben seht ihr nicht unseren Adventskranz. Ich wollte in diesem Jahr unbedingt unsere “Tortenform” als Deko verwenden und da ist dies bei herausgekommen. Unseren Adventskranz werdet ihr sicherlich im Dezember-Rückblick noch reichlich sehen. In diesem Jahr habe ich so viel Weihnachtsdeko, wie in noch keinem Jahr zuvor. Ich weiß auch nicht, warum ich die Dekolaune dieses Jahr so erwischt hat. Aber ich könnte immer weiter dekorieren. Ganz stolz bin ich in diesem Jahr auf unseren Eingangsbereich. Diesen habe ich in den Vorjahren immer vernachlässigt. Um so schöner ist er in diesem Jahr.

Unsere diesjährige Weihnachtsdeko

Gerade noch pünktlich: Der Adventskalender unserer Großen

In den letzten beiden Jahren habe ich für die Klasse meiner Großen einen Adventskalender gebastelt. In diesem Jahr hat sich unsere Große nun ihren ganz persönlichen selbstgebastelten Adventskalender von mir gewünscht. Natürlich konnte ich ihr diesen Wunsch nicht abschlagen. Da unsere Große Pferde so liebt, habe ich lauter kleine Dinge rund um Pferde besorgt und mir neulich einen Tag Urlaub genommen, um den Kalender zu basteln. Da hängt er nun und unsere Große ist so gespannt, was sich in jedem Päckchen befindet. Gemeinsam mit ihrer Schwester stellte sie schon wilde Spekulationen an…

Nun fragt ihr euch sicher, warum nur die Große einen selbstgebastelten Adventskalender hat und die Kleine nicht. Ist das nicht ungerecht? Doch ist es! Und wie gern hätte ich auch unserer Kleinen einen Adventskalender gebastelt. Aber sie hat sich von ganzem Herzen einen Hatchimal-Kalender gewünscht. Also hat sie diesen natürlich auch bekommen…

Unser diesjähriger selbstgebastelter Adventskalender

Das war unser November. Jetzt starten wir in unsere besinnliche und gemütliche Weihnachtszeit. Und natürlich nehmen wir euch wieder mit – hier auf dem Blog und auch auf Instagram. Wir wünsche auch euch eine schöne, ruhige und besinnliche Adventszeit im Kreise eurer Lieben. Genießt sie!

Herzlichst, eure Doreen

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